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Die Spanische Reitschule | |||||||||
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Im Zentrum von Wien im wurde damals das Hofburg Viertel als Stadtfestung errichtet, jedoch wurde es im Laufe der Jahrhunderte ständig erweitert bis ein gewaltiger Palast entstand.Der einst im Viertel entstandene große Gebäudekomplex des Kaiser Palastes umfaßt neben den Museen, der Kirche und der Kapelle auch solche Sehenswürdigkeiten wie z.b. die Nationalbibliothek, die Stallburg bzw. die Winter-Reitschule, in der die berühmten Lipizzaner ihr großes Können zeigen. .Der Winter-Reitschule gegenüber befindet sich die Stallburg, die ursprünglich für den Erzherzog Maximilian erbaut wurde und erst später wurde sie zum Stallgebäude der Hofburg umgebaut. Die Ställe, die den 3 Stockwerke hohen, mit renaissance Arkaden geschmückten Hof umzäunen, können als einTeil des Lipizzaner Museums besichtigt werden.( Weitere Sehenswürdigkeiten des Museums: einige Stücke der kaiserlichen Kunstsammlungen, Ausstellung über die Geschichte der Lippizaner, sowie Kunstwerke, die die Spanische Reitschule darstellen. . Das heute zu sehende Gebäude der Winter-Reitschule wurde von Leopold dem Ersten gestaltet, der den Ruf eines leidenschaftlichen Reiters hatte.Die Reitschule wirkt wegen ihrer Größe nicht mehr als Gebäude, sondern als ein groß angelegter mit geschlossenen Formen umgebener Platz. Die mit 46 Säulen umrandete würdevolle Halle wird von Stuckarbeiten, Kassettendecke und Kronleuchtern geschmückt.Die am Hauptplatz befindliche Loge war dem Hof vorbehalten. Die Zuschauer nehmen auf der Galerie Platz. . Die älteste Pferdeinstitution besteht seit dem 16. Jahrhundert.Die, an den harten, karstwässigeren Boden und an die extremen Wetterbedingungen der Opinicaer Hochebene gewöhnte Pferderasse wurde schon von den Römern gebraucht, später waren sie dann die"Stare" der Ritterkampfspiele. Die Veredelung der heutigen Rasse knüpt an den Namen von Karl Habsburg an, der für die im Jahre 1572 gegründete Wiener spanische Schule eine Pferdezuchtfarm gründete. - im zum Kaiserreich gehörenden Lipizza - Die einheimischen Tiere wurden aus Spanien importiert( von hier stammt der Name "Spanische Reitschule), und dann mit 8 berühmten Pferderassen gekreuzt.Nach dem Untergang der Monarchie kamen die Pferde - in den in der Nähe von Wien - befindlichen Ort Laxemburg, von dort aus ins steierische Piber, um nach dem Überleben des Napoleon Krieges bis zum heutigen Tage den Namen der berühmten Schule zu verstärken. . Die Pferde sind bei ihrer Geburt graubraun und erst nach ihrem vierten Lebensjahr werden sie schneeweiß. In die Hauptstadt werden sie schon schneeweiß gebracht,-wo noch eine vierjährige Dressur beginnt. Im Laufe der Dressur werden nach der Aneignung der Grundaufgaben( Traben, Schritt und Pirouette) wird ihnen auch die phantastische Balancierung auf den zwei Hinterbeinen, beigebracht.Neben der Bewegung wird den Pferden auch lange das Stillstehen wie ein Denkmal und auch die Bewegungslosigkeit beigebracht. . Die speziell gezüchteten Lipizzaner führen in der gedeckten Manege der Reitschule die strengen Regeln der hohen Schule und ihre Balettschritte vor.Der Ursprung der Kunstvorstellungen geht bis in die Renaissancezeit zurück, als gut ausgebildete Ritter und Reittechnik zu den Ritterspielen gebraucht wurde. Bei der Pferdezeremonie werden viele berühmte Figuren vorgeführt Die berühmtesten unter ihnen sind: Mit Posaunenton ziehen die Ritter in zeitgetreuer Kleidung: mit schwarzem, zweieckigen Hut,der mit aufgenähten Goldborten geschmückt,mit hellen Lederhandschuhen, weißer Rehlederhose und Kniestiefeln.Die historische Uniform der Reiter wird mit einem vom heutigen Sattel abweichenden, mit einer gestickten Decke bedeckten Sattel und einem Zügel ergänzt. | ||||||||
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